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Das Budget für das Subventionsprogramm SDE++ 2024 wurde auf 11,5 Milliarden Euro aufgestockt. Das Programm läuft am 10. September an und gewährt zum ersten Mal zusätzliche Mittel für Solarpaneele auf schwachen Dächern und naturnahe Solarparks.

Der nun scheidende Minister Jetten berichtete erst im Mai letzten Jahres, dass bis 2024 durch die Anreize für nachhaltige Energieerzeugung und Klimawandel (SDE++) 8 Milliarden Euro würden zur Verfügung stehen. Die Tatsache, dass zusätzliches Geld zur Verfügung stehen wird, hat mit den hohen Energiepreisen zu tun. Das liegt daran, dass die SDE++ nur die unrentable Spitze - die Differenz zwischen Markterlösen und Kosten - subventioniert, was bedeutet, dass die erwarteten Ausgaben relativ niedrig sind. Laut Jetten ermöglicht dies eine weitere Aufstockung des Eröffnungsbudgets im Rahmen des aktuellen Kassenbudgets.

Schwache Dächer
PBL hat Jetten bei einer Reihe von neuen Kategorien beraten. Der scheidende Minister plant, die Kategorien Solar-PV mit kleiner Dachanpassung und naturnahe Solar-PV auf dem Acker neu in den SDE++ 2024 aufzunehmen.

Bei schwachen Dächern kann die PBL 3 Kategorien durchgearbeitetDie Empfehlungen lauten: Verstärkung der Dachkonstruktion, Unterscheidung zwischen einer kleinen und einer großen erforderlichen Dachänderung und Verwendung von leichten Solarmodulen. Auf der Grundlage der Empfehlungen plant Jetten, die Kategorie der PV-Anlagen mit geringem Dachausbau im SDE++ zu öffnen. Diese Kategorie ermöglicht es, das größte Potenzial schwacher Dächer auf die kostengünstigste Weise zu nutzen, mit einer potenziellen Stromerzeugung von mindestens 25 Terawattstunden pro Jahr‘, sagte Jetten. Dies betrifft insbesondere die Dächer von landwirtschaftlichen Nebengebäuden. Landwirte, die eine wichtige Rolle bei der Energiewende spielen können, werden somit mehr Möglichkeiten haben, dazu beizutragen.’

leichte Solarmodule
Die Kategorie Photovoltaik mit großen Dachanpassungen eröffnet der scheidende Minister nicht, weil PBL das Potenzial auf nur 2 Terawattstunden schätzt und sie laut Jetten sehr kompliziert in der Umsetzung und potenziell betrugsanfällig wäre. Ich eröffne auch nicht die Kategorie für leichte Solarzellen. Diese Kategorie könnte das Potenzial auf allen schwachen Dächern erschließen, aber die zusätzlichen Kosten sind sehr hoch: zehnmal so hoch wie die Kosten der Kategorie für kleine Dachänderungen. Das begrenzte zusätzliche Potenzial von 2 Terawattstunden, das erschlossen wird, wiegt diese Ausgaben derzeit nicht auf.‘

Jetten betonte, dass das Ziel der SDE++ darin besteht, auf kosteneffiziente Weise die CO2 reduzieren. Die hohen Kosten für die Aufnahme einer Kategorie für Leichtbau-Solarmodule sind nicht zu rechtfertigen, auch wenn dies die Innovation und die PV-Produktion in den Niederlanden und in Europa anregen könnte. Ich möchte es jedoch ermöglichen, dass Projekte für leichte PV-Paneele in der Kategorie mit kleinen Dachanpassungen eingereicht werden können, so dass sie einen kleinen Teil ihrer zusätzlichen Kosten erstattet bekommen können.‘

Naturverträgliche Solarparks
Im Rahmen des SDE++ 2024 werden zum ersten Mal zusätzliche Subventionen für naturverträgliche Solarparks gewährt. In der Tat hatte Jetten den Gemeinden, die in lokalen Genehmigungen und politischen Rahmenwerken naturverträgliche Anforderungen für Solarparks festgelegt haben, versprochen, einen Aufschlag für Solaranlagen auf dem Land in den SDE++ aufzunehmen, um die Kosten für diese Maßnahmen zu decken.

Der scheidende Minister berichtet jedoch, dass er noch nicht feststellen kann, ob die Mehrheit der Gemeinden diese Texte oder ähnliche Anforderungen aufgenommen hat. Daher kann er noch keinen Aufschlag für die Kosten naturverträglicher Maßnahmen in den Sockelbetrag für Solaranlagen auf dem Land aufnehmen. In Anbetracht der Bedeutung des Naturschutzes für die Energiewende möchte er denjenigen Gemeinden entgegenkommen, die fortschrittlich sind und bereits solche Anforderungen festgelegt haben. Daher beabsichtige ich, zusätzlich zu den bestehenden Solarflächenkategorien auch Kategorien für naturverträgliche Solarflächen zu eröffnen. Dafür kommen Projekte in Frage, die nachweislich naturverträgliche Maßnahmen ergreifen müssen, weil dies in den Genehmigungsunterlagen oder in den politischen Rahmenbedingungen vorgeschrieben ist. Die Aufnahme dieser Kategorie unterliegt noch der Umsetzung und rechtlichen Ausarbeitung.‘

Jetten betonte, dass es nur in der SDE++ 2024 für Solaranlagen an Land noch Kategorien ohne naturverträgliche Maßnahmen geben wird. Damit sollen Projekte, für die bereits Genehmigungen vorliegen, weitergeführt werden können. In Gemeinden, die nach 2024 noch keine naturverträglichen Anforderungen in ihren politischen Rahmen aufgenommen haben, wird die SDE++ daher den Bau von Solarparks auf dem Land nicht erlauben.

Höhere Zäune
Die von Jetten im vergangenen Jahr eingeführten Begrenzungen für die Bereiche Niedertemperaturwärme, Hochtemperaturwärme und Moleküle werden auch 2024 noch gelten. Auf der Grundlage einer Evaluierung berichtete der scheidende Minister, dass die Zäune die Kosteneffizienz des Subventionssystems nur begrenzt beeinträchtigen. Die Zäune sorgen zusätzlich dafür, dass in den Bereichen ohne Zaun - erneuerbarer Strom und ccu/ccu - vor allem PV- und ccu-Projekte auf der Strecke bleiben‘, so Jetten.

Für die SDE++-Runde 2024 werden für die 3 Bereiche höhere Obergrenzen von 1 Mrd. EUR festgelegt. Innerhalb - und außerhalb - der Zäune wird weiterhin das Wettbewerbsprinzip gelten, wobei kosteneffiziente Projekte früher berücksichtigt werden.

Jetten sagte: ‘Indem mehr Mittel für Techniken in diesen Bereichen reserviert werden, wird die Entwicklung der verschiedenen Energieketten aus dem nationalen Energiesystemplan, die alle für die Energiewende wichtig sind, ausgewogener gesteuert. Nach der Eröffnungsrunde 2024 werden die Ergebnisse einer erneuten Bewertung unterzogen, bei der die Auswirkungen der Spaliere sowohl auf der Grundlage der 2023 erlassenen Entscheidungen als auch der 2024 gestellten Anträge beurteilt werden. Diese Bewertung, die im Herbst 2024 durchgeführt werden soll, wird somit ein genaueres Bild von den Auswirkungen der Zäune liefern als die jetzt durchgeführte Bewertung.’

5 Stufen
Die Eröffnungsrunde besteht aus fünf Phasen, in denen sich die maximale Förderung erhöht. Projekte mit einer niedrigeren Subvention pro Tonne CO2 können somit früher eingereicht und somit früher bearbeitet werden.

Eröffnungsrunde SDE++ 2024Phasengrenzen
10. September 9.00 Uhr - 16. September 17.00 Uhr75 Euro pro Tonne CO2
16. September 17 Uhr - 23. September 17 Uhr150 Euro pro Tonne CO2
23. September 17.00 Uhr - 30. September 17.00 Uhr225 Euro pro Tonne CO2
30. September 17:00 - 7. Oktober 17:00300 Euro pro Tonne CO2
7. Oktober 17:00 - 10. Oktober 17:00400 Euro pro Tonne CO2
Quelle: Solarmagazin.de
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