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Welche Batterie verhindert Netzengpässe?

Eine Batterie kann zu Zeiten, in denen die Sonne scheint und der Wind weht und eine Überproduktion von Strom besteht, Strom aus dem Netz nehmen. Um das Netz zu den richtigen Zeiten zu entlasten, müssen die Batterien gesteuert werden können. Emma Gerritse, Beraterin für das Energiesystem der Zukunft bei Stedin, und Isabel Nowak, Produkt- und Angebotsmanagerin bei Stedin, erklären, wie diese Steuerung am besten organisiert werden kann und wo die Fallstricke liegen.

Das Hauptargument für den Einsatz von Batterien zur Vermeidung von Netzengpässen ist ihre Steuerbarkeit. Steuerbarkeit bedeutet, dass eine Batterie so reagiert, wie Sie es wünschen, indem sie den richtigen Anreiz bietet. Wenn es einen Überschuss an Solarstrom gibt, kann die Batterie den Strom durch Aufladen aufnehmen. Auf diese Weise muss der Strom nicht über das Netz transportiert werden. Im Gegensatz dazu sollte eine Batterie nicht mit dem Aufladen beginnen, wenn bereits viel Strom aus dem Netz abgerufen wird. Zum Beispiel in den Spitzenzeiten am Abend, wenn alle zu Hause den Fernseher einschalten, kochen und das Auto an das Ladegerät hängen.

Lokale Netzengpässe treten auf, wenn mehr Strom erzeugt oder nachgefragt wird, als das Netz verarbeiten kann. Dies kann dazu führen, dass Lichter aufleuchten oder Geräte ausfallen. Wenn viel Solarstrom erzeugt wird, kann dies auch zu Spannungsproblemen führen. Wenn die Spannung im Netz zu hoch ist, können Wechselrichter ausfallen.

Was sind Stauungsbeschleuniger?

Engpassbeseitiger können zur Verringerung der Netzüberlastung beitragen, indem sie ihren Stromverbrauch an die Spitzenzeiten anpassen. Dafür erhalten sie einen Ausgleich und Vorrang auf der Warteliste für Übertragungskapazitäten. Die Bedingungen für die Einstufung als Engpassbeseitiger sind festgelegt in durch die Netzbetreiber.

Es gibt sechs Kriterien, die erfüllt sein müssen, um als stauabschwächend zu gelten:

  • Die Nutzer müssen auf der Warteliste stehen und in der Lage sein, zur Verringerung der Verkehrsüberlastung beizutragen.
  • Der Nutzer sollte die Verkehrsüberlastung nicht zu anderen Zeiten oder in anderen Bereichen erhöhen
  • Der Nutzer muss die Überlastungsspitze um mindestens 1.000 Kilowatt reduzieren, bei direktem Anschluss an das Hochspannungsnetz sind es 10.000 Kilowatt.
  • Die Nutzer können Engpässe durch den Einsatz von Übertragungskapazitäten in der Gegenrichtung (Abnahme oder Einspeisung) verringern.
  • Der Nutzer kann den Verbrauch in Momenten der Überlastung reduzieren
  • Für Gebiete, in denen auch TenneT Engpässe im Hochspannungsnetz hat oder erwartet, muss TenneT dem Antrag ebenfalls zustimmen.

Wenn ein Nutzer diese Bedingungen erfüllt, erhält er einen Engpassmanagementvertrag. Dadurch erhält der Nutzer Vorrang auf der Warteliste für Übertragungskapazitäten und einen Ausgleich für die Verringerung von Netzengpässen.

Quelle: solar365.de

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