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Zum ersten Mal besteht der Strom in Europa zu mehr als einem Viertel aus Solarenergie

Dächer und Sonnenkollektoren

Im vergangenen Monat deckte die Solarenergie erstmals ein Viertel der monatlichen Stromerzeugung in der EU. Damit stammte mehr Strom aus Sonnenenergie als aus Kernkraft, Gas, Windkraft und Wasserkraft.

Im Juni wurde mit Solarenergie eine Rekordmenge von 52 Terawattstunden (TWh) Strom erzeugt, schreibt ein Energie-Thinktank Ember. Das entspricht 25 Prozent der gesamten Stromerzeugung. Auf Kernenergie entfielen 21 Prozent und auf Gas 15 Prozent. Windenergie lieferte 14 Prozent und Wasserkraft 12 Prozent.

Im Juni 2021 lieferte Solarenergie noch 10 Prozent des Stroms. Keine andere Energiequelle ist in den letzten Jahren so stark gewachsen. Laut Ember ist dies unter anderem auf die großflächige Installation von Solarmodulen zurückzuführen.

Laut Ember lieferte die Solarenergie im Juni so viel Strom, weil im Sommer aufgrund starker Hitzewellen ein höherer Bedarf an Kühlung besteht. “Die Solarenergie trug dazu bei, die Stromversorgung aufrechtzuerhalten, als andere Energiequellen unter den heißen und windstillen Bedingungen Schwierigkeiten hatten.”

Nach Ansicht des Thinktanks ist der Aufstieg dieser erneuerbaren Energiequelle “wirklich phänomenal”. Solarenergie ist mittlerweile “ein wesentlicher Bestandteil des europäischen Energiesystems”.

Die Solarenergie gewinnt in allen EU-Ländern als Stromquelle deutlich an Bedeutung. So machte die Solarenergie in Spanien und Deutschland mehr als ein Drittel der gesamten Stromerzeugung aus. Das gilt auch für die Niederlande: Dort lieferte die Solarenergie im Juni 34,1 Prozent des gesamten Stroms.

Quelle: Ellen Vos – Nachrichtenredakteur, Nu.nl

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